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Der japanische High-Tech-Supersportwagen Nissan GT-R debütiert in diesem Jahr im ADAC GT Masters.

Groß, muskulös und kein Leichtfuß: Die Attribute für einen Sumo Ringer passen auch zum Nissan GT-R Nismo GT3, dem ersten japanischen Supersportwagen für die GT3-Klasse. In der Saison 2012 will der Sportwagen aus dem Land der aufgehenden Sonne in den Händen von Schulze Motorsport auch im ADAC GT Masters für Furore sorgen. Dafür bringt der Nissan GT-R die passenden Gene mit: Der "große Bruder" des GT-3-Nissan, die GT1-Variante, gewann im Jahr 2011 mit dem Team JR Motorsport (JRM) den Fahrertitel in der FIA GT1-Weltmeisterschaft. JRM aus England und Nismo (Nissan Motorsport) aus Japan entwickelten 2011 gemeinsam die GT3-Version, die nicht nur optisch große Anleihen am GT1-Modell nimmt. Seit dem Sommer testen Nismo und JRM, die sich auch für den Vertrieb und die Kundenbetreuung des Renn-GT-R in Europa verantwortlich zeigen, das japanische Power-Coupé auf Herz und Nieren. Privaten Tests folgten vier Renneinsätze bei Langstreckenrennen zu Entwicklungszwecken, darunter auch ein 24h-Renneinsatz bei den 24h von Dubai am letzten Wochenende.


Der 1.300 kg schwere und mit einem Stahl-Chassis ausgerüstete Renn-Nissan wartet mit einem technischen Novum im ADAC GT Masters auf: Der 3,8 Liter große seriennahe Sechszylindermotor wird durch zwei Turbolader zwangsbeatmet. Zusammen mit dem McLaren, der ebenfalls mit einem V6-Turbomotor antritt, und dem Nissan starten somit erstmals zwei Fahrzeuge mit Turbomotoren im ADAC GT Masters. Neben reinrassigen Rennsportteilen unter der Kohlefaseraußenhaut des GT-R legte Nissan allerdings auch Wert darauf, viele Serienteile von dem von seinen Fans nach dem japanischen Filmmonster "Godzilla" getauften Supersportler zu übernehmen. Eine gravierende Änderung unterscheidet die mehr als 530 PS starke Rennversion allerdings von seinen straßengelassenen Brüdern: Im ADAC GT Master wird der Nissan gemäß dem Reglement für die GT3-Klasse entsprechend nicht über alle vier Räder, sondern ausschließlich über die Hinterachse angetrieben. Sortiert werden die sechs Gänge des in transaxler Bauweise an der Hinterachse montierten Getriebes über Schaltwippen am Lenkrad.
 
In der Saison 2012 wird sich der netto 298.000 Euro teure Nissan auf den Rennstrecken noch rar machen: JRM und Nismo begrenzen die Stückzahl im Premierenjahr auf nur sechs Exemplare, von denen eines im ADAC GT Masters startet. Der amtierende FIA GT1-Weltmeister Michael Krumm, der den Nissan bei den 24h von Dubai steuerte, stellte dem japanischen GT3-Erstlingswerk schon einmal ein gutes Zeugnis aus: "Das Auto fährt sich ähnlich wie das GT1-Auto, allerdings mit ABS und einer Traktionskontrolle. Das macht das Auto sehr einfach zu fahren, genau wie den straßenzugelassenen GT-R. Der Nissan GT-R Nismo GT3 hat in jedem Fall großes Potenzial."
Quelle ADAC - GT Masters

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